Fraunhofer Forscher berät Netflix-Serie „Biohackers“

Was ist Genome Editing? Welches Potenzial birgt die Veränderung des menschlichen Erbguts und mit welchen Risiken geht es einher? Seit vergangener Woche befasst sich die Netflix-Serie „Biohackers“ mit diesem Thema und führt die Zuschauer in die spannende Welt der Gene, die gar nicht so weit in der Zukunft liegt, wie vielleicht vermutet.

© Netflix

Viele der im Film gezeigten Ansätze sind in der Wissenschaft bereits Realität oder zumindest in naher Zukunft denkbar – beispielhaft sei die Genschere genannt, mittels derer man „kaputte“ Gene ausschneiden oder durch andere ersetzen kann – im Bereich HIV ist dies bereits ein vielversprechender und etablierter Ansatz zur Bekämpfung des Virus´.

Einer der Charaktere heißt Ole (gespielt von Sebastian Jakob Doppelbauer) – nicht ohne Grund: Bereits bei der Konzeption der Serie erhielten die Macher wissenschaftliche Beratung: Dr. Ole Pless vom Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME in Hamburg hat das Projekt während der gesamten Dreharbeiten begleitet und die Produktion dabei unterstützt, die Geschichte mit realistischen wissenschaftlichen Fakten auszustatten.

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„Für mich als Wissenschaftler ist es natürlich toll, an so einem Projekt mitzuwirken und ein so komplexes Thema in die Öffentlichkeit transportieren zu können“, fasst Ole Pless zusammen. „Vieles von dem, was ich von meiner Warte aus habe einfließen lassen, wurde beim Dreh eins zu eins umgesetzt.“

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