Die nun folgende schrittweise Inbetriebnahme der Anlage wird mehrere Monate in Anspruch nehmen. Externe Wissenschaftler werden erstmals im Sommer 2017 Experimente durchführen können. Der Röntgenlaser wird dann extrem kurze und helle Röntgenlichtblitze erzeugen, die neue Einblicke in Strukturen und schnelle Abläufe im Nanokosmos ermöglichen. Die Anwendungen reichen von der Strukturbiologie über Chemie, Physik und Materialwissenschaften bis hin zu Umwelt- und Energieforschung oder der Erkundung von Zuständen, wie sie im Inneren von Planeten herrschen.
Katharina Fegebank, Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Auf diesen Tag haben wir gewartet: Der European XFEL geht schrittweise in den Testbetrieb. Die Forschungsanlage wird die Metropolregion Hamburg mit der Aufnahme des Nutzerbetriebs im Sommer 2017 an die Weltspitze der Forschung mit Freie Elektronen-Lasern heben. Die ultra-intensiven Röntgenblitze des European XFEL werden neue Einblicke in chemische und biologische Prozesse ermöglichen. Das lässt hoffen auf die Entwicklung innovativer Medikamente und Werkstoffe. Und das bedeutet neue Produkte, neue Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand. Das sind gute Perspektiven für die Wissenschaft und die Gesellschaft!“
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