21. Life Science Studierendentagung Hamburg

Rund 160 Teilnehmende trafen sich zum diskutieren und vernetzen - LSN mittendrin

Mitte April fand die 21. Life Science Studierendentagung Hamburg in der Offizierheimsgesellschaft an der Helmut‑Schmidt‑Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) statt. Rund 160 Teilnehmende kamen zusammen, um Forschungsprojekte aus den Life Sciences kennenzulernen, zu diskutieren und sich zu vernetzen. Im Rahmen der Tagung wurden die besten Vorträge und Poster mit Geldpreisen ausgezeichnet.

Eröffnung der 21. Life Science Studierendentagung durch Wirtschaftssenatorin Maryam Blumenthal (Bild:Gelhausen/Bundeswehr/HSU/UniBwH)
Eröffnung der 21. Life Science Studierendentagung durch Wirtschaftssenatorin Maryam Blumenthal (Bild:Gelhausen/Bundeswehr/HSU/UniBwH)

Hochschulübergreifender Austausch in den Life Sciences

Eröffnet wurde die Tagung von Hamburgs Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal, die die Bedeutung von Forschung für die Zukunft hervorhob. Studierende, Forschende und Promovierende, so Blumenthal, übernehmen mit ihrer Arbeit Verantwortung für ein besseres Morgen.

Die Life Science Studierendentagung bringt Studierende und Promovierende aus den Life Sciences hochschulübergreifend zusammen und fördert den Austausch zwischen Hochschulen, Forschung und Industrie. Vertreten waren neben der HSU/UniBw H die Technische Universität Hamburg, die Universität Hamburg, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg sowie das Universitätsklinikum Hamburg‑Eppendorf.

Vorträge und Postersession

Im wissenschaftlichen Programm präsentierten zehn Studierende und Promovierende ihre Forschungsprojekte in zehnminütigen, allgemeinverständlich gestalteten Vorträgen. Ergänzend dazu wurden zehn weitere Arbeiten im Rahmen einer Postersession vorgestellt. Die Poster waren ganztägig ausgestellt; während der Postersession standen die Autorinnen und Autoren für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Auszeichnungen für herausragende Beiträge

Die Preisgelder für die besten Beiträge wurden von den teilnehmenden Industrieunternehmen gestiftet. Ausgezeichnet wurden:

Beste Vorträge

  • Preis: Myrtha Eggert (TUHH): Fertigungsoptimierung metrischer Feingewinde in der pulverbettbasierten Additiven Fertigung von sonderangefertigten Implantaten
  • Preis: Taspia J. Prapty (HSU/UniBw H): Simulating Degradation of Magnetic Nanoparticle‑Modified Polymeric Stents Using the Finite Element Method
  • Preis: Sahba Bahrani (UKE): Validating AI‑Based Structural Predictions of PAH Variants by In Vitro Functional Analysis

Beste Poster

  • Preis: Zireen Haj Abdo (HAW): UV‑induced DNA damage and its repair in different skin cell types: An immunofluorescence‑based analysis of skin biopsies
  • Preis: Samantha Olivia Klein (UHH): Detection and Verification Technologies for the Identification of Bacterial Pathogens
  • Preis: Léon Zeitler (TUHH): Multi‑Task Student + Teacher Knowledge Distillation for Stereo Depth Estimation and Surgical Instrument Segmentation

Austausch mit Wissenschaft und Industrie

Begleitet wurde die Studierendentagung von Industrieunternehmen, die sich als potenzielle Arbeitgeber und Sponsoren präsentierten. Die Veranstalter bedanken sich für die freundliche Unterstützung bei Olympus, Philips, Smith & Nephew, LINK sowie Life Science Nord.

Zu den weiteren Programmpunkten zählten der Keynote‑Vortrag von Martin Schröter von SURFACtoBioTech sowie eine Podiumsdiskussion mit Marcel von Lehe, Imke Fiedler und Martin Schröter zu beruflichen Werdegängen in den Life Sciences.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Grillfeier mit Livemusik, die den persönlichen Austausch in informeller Atmosphäre abrundete.

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