71,5 Millionen Bundesmittel für DESY

Durch den Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages am vergangenen Mittwoch stehen für die Aufwertung der nicht-wissenschaftlichen Infrastruktur bei DESY bis zum Jahr 2022 71,5 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 27.06.2018 die Förderung der Campusentwicklung beim Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY in Höhe von insgesamt 71,5 Millionen Eurobeschlossen. Ziel ist die Entwicklung der DESY-Campusse in Hamburg und Brandenburg zu modernen Forschungsumgebungen, die Forschung und Innovation auf Weltniveau ermöglichen sollen und Strahlkraft auf andere Forschungscampusse in Deutschland und der Welt haben. Um dieses Ziel zu erreichen, sind sowohl Sanierungen des Bestands als auch Neubauten vorgesehen, die die DESY-Standorte noch attraktiver für Forscher, Studenten und innovative Unternehmen machen sollen. Dabei sollen moderne Konzepte für Campusstrukturen genutzt werden, die den Austausch der Campusakteure fördern und der großen Dynamik eines Forschungszentrums wie DESY gerecht werden. Die Mittel werden stufenweise bis 2022 ausgezahlt und von DESY schrittweise mit konkreten Projekten hinterlegt. Die Gelder dienen der Planung und Umsetzung der Bauprojekte. Mit der Förderung wird ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag aufgegriffen, in dem sich die große Koalition darauf verständigt hat, Forschungscampusse auszubauen, insbesondere um Forschung und Innovation besser zu verbinden und sowohl die Exzellenz der Forschung als auch den Transfer in die Industrie zu stärken. Neben der Finanzierung von wissenschaftlichen Infrastrukturen ist dabei die Ausfinanzierung nicht-wissenschaftlicher Infrastrukturen von großer Bedeutung, um moderne und ansprechende Campusse aufzubauen. Prof. Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums, erklärt: "DESY verfolgt das Ziel, eine Campusstruktur aufzubauen, die Modellcharakter für andere Forschungscampusse in Deutschland und der Welt haben kann. Die Sondermittel des Bundes eröffnen uns die Möglichkeit, unsere Campus-Infrastruktur durch Neubau und Sanierung auf die aktuellen Ansprüche von Spitzenforschung und Innovation zuzuschneiden. Unser großer Dank geht an den Haushaltsausschuss des Bundestages und die Abgeordneten, die diese Zuwendung auf den Weg gebracht haben." Dazu Johannes Kahrs, haushaltspolitischer Sprecher der SPD- Bundestagsfraktion: "DESY hat mit dem europäischen Röntgenlaser gezeigt, dass große Projekte mit internationaler Aufmerksamkeit bei DESY gut aufgehoben sind. Daher setzen wir bei DESY modellhaft unseren Koalitionsvertrag um, um einen herausragenden Forschungscampus zu stärken, der die Themen Spitzenforschung und Innovation vereinen und sichtbar machen kann. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse, wünsche DESY viel Erfolg bei der Umsetzung der Bau- und Sanierungsvorhaben und werde dies auch gern weiterhin begleiten." Quelle: DESY-Pressemitteilung vom 02.07.2018, https://www.desy.de/aktuelles/news_suche/index_ger.html?openDirectAnchor=1428&two_columns=1

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