Thomas Wollert, Jahrgang 1979, erhält die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine bahnbrechende Rekonstitution komplexer intrazellulärer Prozesse im Reagenzglas unter Verwendung künstlicher Membranen und aufgereinigter Komponenten. Seine Experimente ermöglichen ein besseres Verständnis von Schlüsselschritten der Autophagozytose, eines zentralen Prozesses der Entsorgung von beschädigten zellulären Bestandteilen eukaryotischer Zellen. Diese Erkenntnisse, so die Jury, bergen zudem das Potenzial zur Entwicklung von Medikamenten, da Störungen der Autophagozytose entscheidend an der Entstehung verschiedener Krankheiten beteiligt sind.
Die Preisverleihung fand am 25. Juni 2015 im EMBL Advanced Training Centre in Heidelberg statt.
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