Evotec wird die Zusammenarbeit auf ihrer einzigartigen integrierten Plattform zur Beschleunigung von IND-Prozessen weiter unterstützen
Evotec gab bekannt, dass Esperion Therapeutics einen oralen Kandidaten für die präklinische Entwicklung für die Behandlung von primär sklerosierender Cholangitis („PSC“), einer seltenen und fortschreitenden Lebererkrankung, nominiert hat. Dieser wichtige Erfolg resultiert aus der produktiven Kooperation zwischen Evotec und Esperion.
Die Zusammenarbeit zwischen Evotec und Esperion untersucht neue therapeutische Möglichkeiten in der Biologie der ATP-Citrat-Lyase („ACLY“) mit dem Ziel Inhibitoren der nächsten Genration, die für die Behandlung mehrerer lebensbedrohlicher Krankheiten optimiert sind, zu entdecken. Der PDC wurde mit Hilfe von Evotecs vollintegrierter Small Molecule-Wirkstoffforschungs- und Entwicklungsplattform und zusammen mit Esperions fundierten Kenntnissen in der ACLY-Biologie entdeckt. Evotec wird das Projekt weiterhin mit seiner einzigartigen integrierten, beschleunigten IND-fähigen Plattform (INDiGO) unterstützen, um das Programm bis zur IND voranzubringen. Die Nominierung des PDC löste eine Zahlung an Evotec in nicht bekanntgegebener Höhe aus.
Dr. Cord Dohrmann, Chief Scientific Officer von Evotec, sagte: „Die Nominierung des Entwicklungskandidaten für die präklinische Entwicklung markiert einen wichtigen Meilenstein in unserem gemeinsamen Ansatz fundiertes wissenschaftliches Fachwissen mit nahtloser operativer Umsetzung zu kombinieren. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung klinischer Entwicklung und unterstreicht die Stärke und Effizienz unserer Zusammenarbeit. Wir sind stolz darauf, zur Weiterentwicklung eines Programms beitragen zu können, das das Potenzial hat, eine entscheidende Lücke in den derzeitigen Behandlungsmöglichkeiten zu schließen.“
Über Primär sklerosierende Cholangitis
Die primär sklerosierende Cholangitis („PSC“) ist eine seltene, fortschreitende, cholestatische, immunvermittelte Erkrankung der Gallengänge. Gallengänge transportieren die Verdauungsflüssigkeit Galle von der Leber zum Dünndarm. Bei PSC verursachen Entzündungen und Verletzungen Vernarbungen, Verengungen und konzentrische, obliterative Fibrosen innerhalb der Gallengänge. Diese Prozesse führen zu einer Verhärtung und Verengung der Gallengänge, was bei der Mehrheit der Patienten zu einer biliären Zirrhose, portaler Hypertonie und schließlich zu Leberversagen führt.
Die Pathogenese der PSC ist nach wie vor unbekannt, und es gibt keine bewährte medikamentöse oder interventionelle Therapie, um das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Eine Lebertransplantation ist die einzige bekannte langfristige Behandlungsoption für PSC, jedoch kommt es bei bis zu 30 % der Patienten, die eine Lebertransplantation wegen PSC erhalten, zu einem Rezidiv.
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