FUSE-AI holt Silber

LSN Mitglied auf dem 2. Platz des „6th annual Technology Innovator Award“ gelandet

Das Corporate Vision Magazin hat in diesem Jahr den Technology Innovator Award bereits zum sechsten Mal in Folge ausgelobt. Mit dem Award werden Unternehmen ausgezeichnet, die sich aus Sicht der Jury als technische Pioniere gezeigt haben und in der Lage sind, Lösungen für eine Vielzahl von Herausforderungen zu liefern. Ein besonderes Augenmerk legt die Jury dabei auf die Innovationskraft von Unternehmen. Innovationen und Fort­schritte in der Technologieentwicklung sind entscheidend, so die Jury des Corporate Vision Magazin, um sicherzustellen, dass neue Produkte und Dienstleistungen entwickelt und genutzt werden können, die Wirtschaft und Unternehmen voranbringen.

Das Team von FUSE-AI arbeitet gemeinsam mit Partnern unter dem Einsatz von Deep Learning, Machine Learning und weiteren KI-basierten Methoden daran, intelligente Bildanalyse-Systeme zu entwickeln. (Bild: ©ryzhi/stock.adobe.com)

Zahlreiche Quellen als Entscheidungsgrundlage

Jedes Unternehmen, das sich für den Award bewirbt, stellt der Jury eine Vielzahl an Materialien zur Verfügung. Das Corporate Vision Team recherchiert, unabhängig von eingereichten Informationen, aus einem breiten Spektrum an öffentlich zugänglichen Quellen, um ein Gesamtbild des Schaffens und Wirkens des Unternehmens zu erzeugen.

Großer Erfolg für FUSE-AI

FUSE-AI wurde im März 2021 offiziell für den „6th annual Technology Innovator Award” nominiert. Anfang Juni über­mittelte die Jury die Nachricht, dass das Life Science Nord Mitglied im Rahmen des Awards mit Silber ausgezeichnet wurde. Für Matthias Steffen, Gründer von FUSE-AI, ist die Auszeichnung ein großer Erfolg für das Hamburger Startup.

„Wir sind ein interdisziplinäres Team aus Daten Analyst:innen, Machine Learning, Entwickler:innen, Naturwissenschaft­ler:innen, Mediziner:innen und Kommuni­kationsexpert:innen. Das macht unsere Zusammenarbeit so erfolgreich“, ist sich Matthias Steffen sicher.

Matthias Steffen

Spezialisten für den Einsatz von KI

Das Team von FUSE-AI arbeitet gemeinsam mit Partnern unter dem Einsatz von Deep Learning, Machine Learning und weiteren KI-basierten Methoden daran, intelligente Bildanalyse-Systeme zu entwickeln. Die Softwarelösungen basieren auf tiefen neuronalen Netzen (Deep Neural Networks). Diese bestehen aus vielen Schich­ten künstlicher Neuronen und werden mit einer großen Menge an Beispielbildern und dazu gehörigen Diagnosen trainiert. Auf Grundlage dieses Trainings erkennt das neuronale Netz selbst­ständig Muster und Gesetzmäßigkeiten in den Daten.

Diese Lösungen können in der Radiologie genutzt werden, um effizientere Prozesse im Bereich der bildgebenden Verfahren zur Beurteilung vorliegender Daten zu etablieren. Die Software unterstützt Radiolog:innen damit bei der Diagnose von Prosta­takrebs und leistet so einen Beitrag zu einer besseren Patient:innenversorgung. Die von FUSE-AI entwickelte intelligente Software kann über Schnittstellen in bestehende diagnostische Softwaresysteme eingebunden werden. 

Sicherheit steht an erster Stelle

Ein weitverzweigtes Netzwerk aus Kooperationspartnern sowie unterstützenden Unternehmen und Institutionen aus allen Healthcare- und Life-Sciences-Bereichen erweitern die Entwick­lungskompetenzen von FUSE-AI und unterstützen beschleunigte Umsetzungen. FUSE-AI setzt für die unter anderem zur Verfügung gestellten cloudbasierten Anwendungen auf die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierte Cloud der Deutschen Telekom.

„Wir legen großen Wert darauf, mit Partnern und Kunden in der technologisch sichersten Umgebung zu agieren. Mit unseren Lösungen zeigen wir, wie medizinisches Fachwissen mit IT-Kompetenz und Marketing Know-how vernetzt werden kann, um Daten auf vollkommen neuen Weg zu analysieren und zu inter­pretieren. Und das immer innerhalb der Grenzen des strengen deutschen Datenschutzes. Hochinnovative KI-Lösungen und ein – zu Recht – strenger Datenschutz stehen nicht im Widerspruch. Das wurde jetzt auch durch die Corporate Vision Jury honoriert. KI-Lösungen 'Made in Germany' sind international konkur­renzfähig!“, unterstreicht Matthias Steffen.

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