Infrastruktur ermöglicht datenschutzkonforme KI-Nutzung für Lehre, Forschung und Verwaltung
Alle neun staatlichen Hochschulen Schleswig-Holsteins als Landesverband haben sich auf die Nutzung einer gemeinsamen KI-Infrastruktur verständigt.
Sie haben entschieden, die Academic Cloud sowie die Dienste Chat AI, Projects und CoCalc der GWDG (Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen) zu nutzen. Die Entscheidung schafft zugleich Perspektiven, auf denen weitere digitale Dienste und hochschulübergreifende Kooperationen aufbauen können.
Damit erhalten Studierende, Lehrende, Forschende und Mitarbeitende in Technik und Verwaltung an den beteiligten Hochschulen Zugang zu einer gemeinsamen digitalen Arbeitsumgebung für die wissenschaftliche Zusammenarbeit, die Lehre und Forschung sowie für die Verwaltung. Mit der Nutzung der Academic Cloud verfügen die Hochschulen über eine gemeinsame datenschutzkonforme Umgebung für KI-Anwendungen auf einer europäischen und wissenschaftsnahen Infrastruktur. Zugleich entsteht eine gemeinsame Grundlage für digitale Zusammenarbeit innerhalb der Hochschulen und mit anderen Einrichtungen.
Datenschutzkonforme Infrastruktur
Umgesetzt wurde das Vorhaben von der ITSH-edu – Arbeitsgemeinschaft der IT-Verantwortlichen der Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Schleswig-Holstein unter der Leitung von Helge Illig, Leiter des IT-Service-Centers der Universität zu Lübeck in Zusammenarbeit mit Dr. Veronika Penner, Chief Digital Officer der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Helge Illig betont: „Mit der Academic Cloud sowie den Diensten Chat AI, Projects und CoCalc der GWDG verfügen die teilnehmenden Hochschulen über eine gemeinsame datenschutzkonforme Infrastruktur für KI-Anwendungen auf europäischer und wissenschaftsnaher Basis.“
Gefördert wird das Vorhaben durch eine Anschubfinanzierung des Landes Schleswig-Holstein und umfasst die Dienste Chat AI, Projects und CoCalc. Die teilnehmenden Hochschulen können jedoch weitere Dienste auf eigene Kosten hinzubuchen.
Guido Wendt, Staatssekretär im Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur erklärt: „Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsselressource für Wissenschaft und Wettbewerbsfähigkeit. Unser Ziel ist ein verlässlicher Zugang zu KI für alle Hochschulen im Land. Mit der GWDG als zentralem Infrastruktur- und Servicepartner stärken wir ihre Handlungsfähigkeit und zugleich den Innovationsstandort Schleswig-Holstein. Das Land hat den Start dieses Verbundprojekts gezielt ermöglicht.“
Folgende Hochschulen nutzen die Dienste: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Europa-Universität Flensburg, Fachhochschule Westküste, HAW Kiel, Hochschule Flensburg, Musikhochschule Lübeck, Muthesius Kunsthochschule, Technische Hochschule Lübeck, Universität zu Lübeck.
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