Das Programm setzt dabei nicht auf das Zählen von Kalorien, sondern unterstützt die Nutzer im psychologischen und verhaltensneurobiologischen Bereich: Auf der Basis bewährter verhaltenstherapeutischer Methoden soll es die Wahrnehmung von Hunger- und Sättigungsgefühl schulen und die Verknüpfung von negativer Emotion und Nahrungsaufnahme auflösen, die zum so genannten Trost- oder Stressessen führt.
Prof. Oltmanns ist Leiterin der Sektion für Psychoneurobiologie der Universität zu Lübeck mit dem Forschungsschwerpunkt Adipositas und hat das Programm gemeinsam mit dem selbstständigen Projektentwickler Schulz und dem Informatiker und Softwareentwickler Fentroß entwickelt. Eine Unternehmensgründung ist für das Ende der Entwicklungsphase geplant. Die Marktreife des Programms ist für Anfang 2017 angestrebt.
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