"Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit unserem dritten Fonds so einen starken Zuspruch von neuen Investoren erhalten haben. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass die Investition in neue Technologien für alle Zukunftsbranchen notwendig ist, um den Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Vergleich stark zu positionieren und Innovationen voranzutreiben", sagt Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds. "Es freut uns auch, dass insbesondere im Mittelstand das Bewusstsein für die Vorteile der Kooperation mit Startups stetig wächst. Wir sind dabei gern Brückenbauer und bringen beide Welten zusammen", so Dr. Michael Brandkamp weiter.
Die Investoren im HTGF III sind sowohl etablierte Wirtschaftsunternehmen als auch Partner der öffentlichen Hand. Durch den hohen Anteil privater Investoren von über 30 Prozent des Fondsvolumens sind die Finanzierungsmöglichkeiten noch flexibler: "Wir können alleine oder gemeinsam mit Partnern zu einer frei verhandelbaren Unternehmensbewertung oder wie bisher im bewährten Nachrangdarlehensmodell investieren", so Dr. Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds. Der dritte Fonds kann mit individuell ausgestalteten Konditionen und mehr Volumen gezielter auf die Anforderungen von Startups eingehen. In der ersten Finanzierungsrunde sind so Investments in Höhe von bis zu einer Million Euro allein oder gemeinsam mit anderen Investoren möglich. Insgesamt stehen pro Unternehmen bis zu drei Millionen Euro zur Verfügung.
Von diesem höheren Investitionsvolumen profitieren vor allem Tech-Startups aus Branchen, die schon von Beginn an einen höheren Finanzierungsbedarf haben. Eine wichtige Änderung im dritten Fonds ist außerdem, dass der bisher obligatorische finanzielle Eigenanteil der Gründer nun optional ist. Noch ein Vorteil: Mit dem dritten Fonds werden nun auch Unternehmen unterstützt, die bis zu drei Jahre alt sind. Der HTGF wird sich weiterhin bundesweit engagieren, in Ausnahmefällen können jedoch auch Unternehmen, die ihren Hauptsitz nicht in Deutschland haben, finanziert werden.
Der HTGF III als Seismograph für das gestiegene Interesse an neuen Technologien
Der HTGF ist jedoch nicht nur Investor: "Unser Kerngeschäft geht weit über das finanzielle Engagement hinaus: Wir verstehen uns als Sparringspartner für Startups, stehen ihnen mit unserer Expertise und unserem internationalen Netzwerk aus Investoren, Experten, Analysten und erfahrenen (Mehrfach-)Gründern zur Seite - wir begleiten sie über viele Jahre", sagt Dr. Alex von Frankenberg weiter. Startups erhalten über den HTGF direkten Zugang zu den Fondsinvestoren. Die am Fonds beteiligten mittelständischen und großen Unternehmen können im Gegenzug gleichermaßen mit den besten Gründern in für sie relevanten Bereichen zusammenarbeiten und erhalten Zugang zu neuen Ideen und Innovationen. "Mit dem HTGF III haben wir gezeigt, dass wir den Nerv der Zeit treffen. Gerade unter mittelständischen Unternehmen besteht ein enormes Interesse an der Zusammenarbeit mit Startups und ein regelrechter Durst nach neuen Technologien, um wettbewerbsfähig zu bleiben", erklärt Dr. Michael Brandkamp.Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) (Bonn/Berlin) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 892,5 Millionen Euro verteilt auf drei Fonds (272 Mio. Euro Fond I, 304 Mio. Euro Fond II, Ziel: 316,5 Mio. Euro Fond III), sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits fast 500 Startups zu Unternehmen geformt. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup Experten begleitet die Entwicklung der jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B.Braun, Boehringer Ingelheim, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG. Zu den Erfolgsgeschichten des HTGF zählen u.a. Mister Spex, Rigontec GmbH, 6Wunderkinder, die Next Kraftwerke GmbH, Cumulocity oder der Online-Shop für Kunstfans, Juniqe. Qualle: Pressemitteilung des HTGF vom 29. Mai 2018, https://high-tech-gruenderfonds.de/de/high-tech-gruenderfonds-iii-second-closing-uebertrifft-mit-3165-millionen-euro-alle-erwartungen/
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