Das Fraunhofer IME wird Bachelor-Studierenden der Jacobs University die Möglichkeit geben, sich aktiv an Forschungsprojekten des Instituts zu beteiligen, sei es im Rahmen von Hospitationsprogrammen oder indem die Studierenden im Rahmen ihrer Bachelorarbeiten am Institut forschen. Diese aktive Einbindung in bestehende Forschungsprojekte unterstützt die wissenschaftliche Ausbildung der Studierenden und hilft ihnen dabei, erfolgreich Karrieren in der pharmazeutischen Industrie oder der Biotechnologie-Branche anzusteuern.
Das Fraunhofer IME bietet Hospitanzen in einer Vielzahl von experimentellen sowie IT-Disziplinen innerhalb wirtschaftlich bedeutsamer Bereiche der Naturwissenschaften an. Der Fokus liegt dabei auf der Entdeckung und Weiterentwicklung von Medikamenten. Doktoranden der Jacobs University, die bei Fraunhofer IME in Hamburg arbeiten, werden außerdem in entsprechende Programme für Promovierende aufgenommen.
Als Teil dieser Zusammenarbeit wird das Fraunhofer IME sein Know-how in angewandter Forschung und moderner Arzneimittelerkundung mit der Jacobs Universität teilen. Erfahrene Wissenschaftler von Fraunhofer IME bieten Kurse, Vorlesungen und Seminare an der Jacobs University an, insbesondere als integrierter Bestandteil des Bachelorprogramms Medicinal Chemistry and Chemical Biology.
Die Jacobs University und das Fraunhofer IME beabsichtigen zudem, wissenschaftliches Personal auszutauschen um die Expertise beider Institution miteinander zu teilen.
In Zukunft möchten beide Institutionen gemeinsam Wissenschaftler rekrutieren, die sowohl beim Fraunhofer IME als auch an der Jacobs University arbeiten. Ziel ist es, auf effiziente Weise gemeinsame Forschungsprojekte voranzubringen, insbesondere solche, die darauf abzielen, eine neue Generation von Behandlungsmöglichkeiten gegen bakterielle Infektionen hervorzubringen.
Professor Werner Nau, Dekan der Jacobs University: »Die strategische Partnerschaft mit Fraunhofer wird unsere Lehre und Forschung in der Focus Area Health mit Schwerpunkt auf bioaktive Substanzen weiter stärken. Unsere Studierenden bekommen die Möglichkeit, sich an herausfordernden Projekten zu beteiligen, die für die Pharmazeutische Industrie von hohem Interesse sind.« Dr. Björn Windshügel, Leiter des Struktur-basierten Wirkstoffdesigns am Fraunhofer IME: »Wir freuen uns sehr über diese Kooperation, die nicht nur die Forschung zu antibakteriell wirkenden Medikamenten in Norddeutschland voranbringen wird sondern auch vielfältige Möglichkeiten für die gemeinsame Ausbildung von Studierenden bietet.«
Quelle: Pressemitteilung des Fraunhofer IME ScreeningPort vom 11.06.18
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