Kick-off für MOMOBIO

Neues Verbundprojekt startet

MOMOBIO: Molekulares Monitoring der bakteriellen Biodiversität im Wasserkreislauf. Im Rahmen des Verbundprojekts werden Modelle für die Vorhersage von Veränderungen der Wasserqualität und der mikrobiologischen Vielfalt auf der Grundlage der regelmäßig gesammelten Daten entwickelt und Instrumente und Leitlinien für Politiker und Entscheidungsträger zur Verbesserung und Erhaltung der biologischen Vielfalt und der Gewässer entwickelt.

Gruppenbild zum MOMOBIO Kickoff-Meeting

Gestern waren wir Gastgeber für des Kick-off-Meetings vom neuen Verbundprojekt MOMOBIO. Gleich 13 Akteure aus dem Verbund konnten wir vor Ort bzw. digital zugeschaltet begrüßen. Gemeinsam widmen wir uns in den kommenden drei Jahren den (Ab-)Wasserströmen der Hansestadt Hamburg.

Dabei steht MOMOBIO für "Molekulares Monitoring der bakteriellen Biodiversität im Wasserkreislauf". Die Projektpartner befassen sich daher mit der Leitfrage: Welche Kleinstlebewesen wie Bakterien, Viren und Pilze sind wo in Hamburg im Wasser zu finden? Die darauf aufbauenden Kernziele sind:

  1. Veränderungen in der mikrobiellen Biodiversität als indirektes Maß für die Gesundheit von Menschen und Tier zu nutzen (One Health Konzept).
  2. Mit ‚Omics‘-Daten und ökologischen Modellen die Mikrobiota und ihre Biodiversität sowie Resistenzen entlang Hamburgs Abwasser- und Gewässerströme erfassen und vorhersagen.


Am Projekt beteiligt sind das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), der lokale Wasserversorger HAMBURG WASSER (HW), unabhängige Forschungsteams der Universität Hamburg (UHH), das Institut für Hygiene und Umwelt der FHH (HU) sowie Life Science Nord (LSN). Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die nächsten drei Jahre mit 1,9 Millionen Euro gefördert.

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