Es ist nur wenige Jahre her, da standen die Besucher der Hannover Messe staunend vor einem 3-D Drucker, der Schicht für Schicht ein dreidimensionales Objekt aus Kunststoff schuf. Damals war das Verfahren weitgehend unbekannt, obwohl das eigentliche Grundprinzip schon in den 80er Jahren entwickelt worden war.
Mittlerweile haben 3D-Drucker Einzug in verschiedene Industriezweige gehalten. Die Unternehmen versprechen sich viel von der neuen Technik, die auch Metallpulver wie Titan für verschiedene Industrieprodukte verarbeiten kann. Dabei schmilzt zum Beispiel ein Laserstrahl das in Zehntelmillimeter dünnen Schichten aufgetragene Metallpulver und setzt so schrittweise vollständige Bauteile zusammen.
Schon heute entstehen auf diese Weise Ersatzteile für industrielle Anlagen, Zahnprothesen oder sogar medizinische Implantate wie an den Patienten angepasste Hüftgelenkpfannen. 3D-Druck ist ein Thema, das auch für Dr. Thomas Ebel und Prof. Florian Pyczak interessant ist.
Beide sind HZG-Abteilungsleiter im Institut für Werkstoffforschung und organisieren die internationale Konferenz. Mit ihren Teams erforschen Ebel und Pyczak neue Legierungen auf Magnesium- oder Titanbasis für Implantat-Prototypen wie etwa Knochenplatten oder spezielle Schrauben für orthopädische Eingriffe sowie die Luftfahrt- und Automobilindustrie. Eine wichtige Aufgabe des Materialwissenschaftlers ist deshalb, existierende metallpulverbasierte Verfahren anzuwenden und weiterzuentwickeln, um aus den hergestellten Legierungen Bauteile zu fertigen.
„Der 3D- Druck besitzt enormes Potenzial, da die Produktionskosten beträchtlich verringert werden können und dem Designer der Komponenten kaum Grenzen gesetzt sind. In der Industrie gibt es deshalb zurzeit geradezu einen Boom. Auf der anderen Seite fehlt noch viel Basiswissen. Was passiert zum Beispiel bei der Herstellung mit dem Material? Deshalb ist die Zusammenarbeit mit der Forschung extrem wichtig. So ergibt sich der 3 D-Druck als ein Schwerpunktthema der diesjährigen Konferenz“, erläutern Ebel und Pyczak. Weitere Informationen zur Pressemitteilung und zur Konferenz finden Sie hier...
Mittlerweile haben 3D-Drucker Einzug in verschiedene Industriezweige gehalten. Die Unternehmen versprechen sich viel von der neuen Technik, die auch Metallpulver wie Titan für verschiedene Industrieprodukte verarbeiten kann. Dabei schmilzt zum Beispiel ein Laserstrahl das in Zehntelmillimeter dünnen Schichten aufgetragene Metallpulver und setzt so schrittweise vollständige Bauteile zusammen.
Schon heute entstehen auf diese Weise Ersatzteile für industrielle Anlagen, Zahnprothesen oder sogar medizinische Implantate wie an den Patienten angepasste Hüftgelenkpfannen. 3D-Druck ist ein Thema, das auch für Dr. Thomas Ebel und Prof. Florian Pyczak interessant ist.
Beide sind HZG-Abteilungsleiter im Institut für Werkstoffforschung und organisieren die internationale Konferenz. Mit ihren Teams erforschen Ebel und Pyczak neue Legierungen auf Magnesium- oder Titanbasis für Implantat-Prototypen wie etwa Knochenplatten oder spezielle Schrauben für orthopädische Eingriffe sowie die Luftfahrt- und Automobilindustrie. Eine wichtige Aufgabe des Materialwissenschaftlers ist deshalb, existierende metallpulverbasierte Verfahren anzuwenden und weiterzuentwickeln, um aus den hergestellten Legierungen Bauteile zu fertigen.
„Der 3D- Druck besitzt enormes Potenzial, da die Produktionskosten beträchtlich verringert werden können und dem Designer der Komponenten kaum Grenzen gesetzt sind. In der Industrie gibt es deshalb zurzeit geradezu einen Boom. Auf der anderen Seite fehlt noch viel Basiswissen. Was passiert zum Beispiel bei der Herstellung mit dem Material? Deshalb ist die Zusammenarbeit mit der Forschung extrem wichtig. So ergibt sich der 3 D-Druck als ein Schwerpunktthema der diesjährigen Konferenz“, erläutern Ebel und Pyczak. Weitere Informationen zur Pressemitteilung und zur Konferenz finden Sie hier...
Weitere News
SARS-CoV-2: medac erweitert Diagnostik-Portfolio
Um die Pandemie zu bekämpfen und Risikogruppen zu schützen besteht nicht nur die Notwendigkeit nach einem sicheren Impfstoff, sondern auch die Frage nach dessen Verteilung ...
Weiterlesen …
Grundstein für neues Beschleunigerzentrum gelegt
Auf einer Grundfläche von 725 Quadratmetern entstehen mitten auf dem Campus etwa 2.400 Quadratmeter mit Büroflächen, Besprechungsräumen und Beschleuniger-Kontrollraum. Der Forschungsneubau ist als repräsentativer Kommunikationspunkt ...
Weiterlesen …
Medizinisches Expertensystem (MCEA) wird gefördert
Noch ist es Zukunftsmusik, aber schon bald könnte die alltägliche Arbeit in Arztpraxen ganz anders aussehen, als wir es bisher kennen: Ärztinnen und Ärzte aller ...
Weiterlesen …