Medizinische Versorgung auf der Rennstrecke

Gerät von WEINMANN überzeugt bei den einmaligen TT-Races

Die TT Races auf der Isle of Man, einer Insel in der irischen See, gelten als eines der spektakulärsten und zugleich gefährlichsten Motorradrennen der Welt. Auf der über 100 Jahre alten Traditionsstrecke erreichen die Fahrer extreme Geschwindigkeiten von über 300 km/h – und das auf öffentlichen Straßen, die für das Rennen gesperrt werden. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die medizinische Versorgung vor Ort.

Bruce Anstey, Peter Hickman und Michael Dunlop beim Superstock-Rennen der Isle of Man TT 2016. (Bild: Jack_IOM / https://www.flickr.com/photos/jackiom/27284827010)
Bruce Anstey, Peter Hickman und Michael Dunlop beim Superstock-Rennen der Isle of Man TT 2016. (Bild: Jack_IOM / https://www.flickr.com/photos/jackiom/27284827010)

Manx Roadracing Medical Services (MRMS) ist seit 2015 medizinischer Versorger beim Rennen und setzt dabei auf höchste Standards und vertraut auf das Beatmungsgerät MEDUVENT Standard. Paul Hancock, stellvertretender Chief Medical Officer (DCMO) bei MRMS, berichtet über die besonderen Herausforderungen im Motorsport und die Vorteile des kompakten Turbinenventilators im intensiven Renneinsatz.

Medizinische Höchstleistung im Ausnahmeumfeld

Die TT-Races auf der Isle of Man zählen zu den anspruchsvollsten Straßenrennen der Welt. Für das medizinische Team bedeutet das: ständige Einsatzbereitschaft und hohe Belastung. Bis zu 130 Notfallmediziner:innen, Anästhesist:innen, spezialisierte Motorsport-Ersthelfer:innen sowie diverses Rettungsdienstpersonal sichern die medizinische Versorgung entlang des über 60 Kilometer langen Mountain Course sowie des Southern Billown Circuits. Das Team agiert dabei wie ein mobiles Traumaversorgungsnetzwerk, unterstützt durch Einsatzfahrzeuge, Streckenposten und Hubschrauberrettung. „Der Zugang zu Patienten und die Zeit sind unsere größten Herausforderungen – oft müssen wir innerhalb von Sekunden handeln“, sagt Hancock.

„MEDUVENT Standard ist eines der besten präklinischen Beatmungsgeräte, die wir je verwendet haben. Es eignet sich ideal für HEMS-Teams, Motorsportmedizin und taktische Einheiten, die auf ein optimales Verhältnis aus Leistung, Robustheit und Einfachheit angewiesen sind“, so Hancock

Für die Versorgung schwerverletzter Fahrer, insbesondere bei Kopf- oder Thoraxtraumata, spielt Beatmung eine zentrale Rolle. Auf der langen Rennstrecke der TT Races kommt es regelmäßig zu Unfällen, die eine schnelle, kontrollierte Beatmung vor Ort notwendig machen. Auch Dr. Gareth Davies, Medical Director bei MRMS, schätzt den Einsatz von MEDUVENT Standard beim Rennen: „Für viele Teammitglieder beim vergangenen Rennen war das Beatmungsgerät neu – dennoch verlief die Einführung reibungslos. Das Feedback war durchweg positiv“.

Für Paul Hancock liegen die Stärken des Beatmungsgeräts klar auf der Hand: „Das Gerät ist kompakt, leicht und intuitiv – ideal für die Motorsportmedizin, wo Platz und Geschwindigkeit entscheidend sind“. Dank der integrierten Turbine arbeitet MVS unabhängig von externen Gasquellen – ein weiterer großer Vorteil auf öffentlichen Straßenabschnitten oder im Hubschrauber. Selbst unter erschwerten Bedingungen wie Lärm, Vibrationen oder Hitze liefert der MEDUVENT Standard zuverlässig konstante Leistung. Die Bedienoberfläche beschreibt Hancock als „klar und auch unter Druck gut interpretierbar“, was das Gerät besonders für Einsätze mit hoher Dynamik prädestiniert.

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