#NEUbeiLSN: Open Prometheus

KI-gestützte medizinische Recherche direkt in den Klinikalltag bringen

Mit Open Prometheus begrüßt Life Science Nord ein junges europäisches Digital-Health-Unternehmen im Netzwerk, das medizinische Evidenz schneller auffindbar, verständlicher und für den klinischen Alltag unmittelbar nutzbar machen möchte.

Abdulrahman Ulfat ist Arzt und KI-Forscher am UKE und Gründer des Start-ups Open Prometheus. (Bild: privat)
Abdulrahman Ulfat ist Arzt und KI-Forscher am UKE und Gründer des Start-ups Open Prometheus. (Bild: privat)

Die von Ärzten entwickelte Recherche- und Bildungsplattform richtet sich an medizinisches Fachpersonal und unterstützt Ärzt:innen sowie weitere Healthcare Professionals dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse effizient in Versorgung, Weiterbildung und Dokumentation einzubinden. Über KI-gestützte Suche – per Freitext oder medizinischer Spracheingabe – ermöglicht Open Prometheus den Zugriff auf mehr als 35 Millionen wissenschaftliche Publikationen sowie über 11 Millionen frei verfügbare Volltexte aus PubMed und weiteren Quellen.

Das Life Science Nord-Team freut sich sehr, Open Prometheus als neues Mitglied im wachsenden Kreis engagierter Life-Science-Akteure begrüßen zu können!

Evidenz exakt da verfügbar machen, wo sie gebraucht wird

Ob Visite, Tumorboard, Patientengespräch, Weiterbildung oder Dokumentation: Open Prometheus liefert strukturierte, quellenbasierte Zusammenfassungen aus Studien, Leitlinien und Primärliteratur. Damit will das Unternehmen dazu beitragen, die Lücke zwischen wissenschaftlicher Evidenz und klinischer Praxis zu schließen.

„Als Arzt habe ich selbst erlebt, wie schwer es im Klinikalltag sein kann, relevante Evidenz schnell, sicher und verständlich zu finden“, sagt Abdulrahman Ulfat, Arzt und Gründer des Start-ups. „Mit Open Prometheus möchten wir medizinischem Fachpersonal genau dort helfen, wo Entscheidungen getroffen werden – direkt am Patienten, im Team und unter Zeitdruck.“

Die Plattform wurde von Grund auf mit Blick auf Datenschutz und regulatorische Anforderungen entwickelt. Dazu gehören Hosting ausschließlich in der EU, eine Zero-Retention-Policy sowie ein DSGVO- und EU-AI-Act-konformes Design. Medizinische Einrichtungen sollen so nicht nur bei Behandlungsqualität und Effizienz, sondern auch bei QM-Prozessen und Fortbildungsnachweisen unterstützt werden.

Vernetzung für bessere digitale Versorgung

Mit dem Beitritt zu Life Science Nord möchte Open Prometheus den Austausch mit Kliniken, Forschungseinrichtungen, Medizintechnikunternehmen und weiteren Akteuren der Gesundheitswirtschaft in Norddeutschland intensivieren.

„Wir haben uns Life Science Nord angeschlossen, weil hier genau die Partner zusammenkommen, die digitale Innovationen in die Versorgung bringen können“, erklärt Ulfat. „Ich freue mich besonders auf den Austausch mit Kliniken, Forschenden und Unternehmen im Netzwerk – und darauf, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die medizinisches Wissen schneller in die Praxis bringen.“

Ziel von Open Prometheus ist es, medizinischem Fachpersonal mehr Sicherheit im Alltag zu geben, Zeitaufwand zu reduzieren und Entscheidungen auf Basis aktueller Evidenz zu erleichtern.

„Medizinische Forschung wächst rasant – aber der Alltag in Klinik und Praxis lässt oft kaum Raum, diese Informationsfülle vollständig zu erschließen“, so Ulfat. „Unsere Vision ist eine Plattform, die evidenzbasierte Medizin einfacher zugänglich macht und Teams dabei unterstützt, bessere Entscheidungen für Patientinnen und Patienten zu treffen.“

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