Senatorin Dr. Melanie Leonhard besucht Evotec

Beschleunigung von Wirkstoffforschung mit Screening-Technologie der Zukunft durch EFRE/REACT-EU-Förderung

Evotec SE gab bekannt, dass am Hamburger Hauptsitz des Unternehmens neue Hochdurchsatz-Screening-Anlagen ("HTS") sowie zusätzliche Geräte zur Untersuchung der Sicherheit und Wirksamkeit neuer Therapeutika in Betrieb genommen worden sind.

Hamburgs Senatorin für Wirtschaft und Innovation, Dr. Melanie Leonhard, traf beim Besuch auf dem Manfred-Eigen-Campus u.a. Dr. Werner Lanthaler, Evotec CEO (li.), und Dirk Winkler, SVP Hit Identification, Global Drug Discovery Services bei Evotec (re.). (
Hamburgs Senatorin für Wirtschaft und Innovation, Dr. Melanie Leonhard, traf beim Besuch auf dem Manfred-Eigen-Campus u.a. Dr. Werner Lanthaler, Evotec CEO (li.), und Dirk Winkler, SVP Hit Identification, Global Drug Discovery Services bei Evotec (re.). (Bild: © Nico Michaelsen, Evotec SE)

Hamburgs Senatorin für Wirtschaft und Innovation Dr. Melanie Leonhard besuchte Evotecs Manfred-Eigen-Campus, um sich ein Bild davon zu machen, wie die erweiterten HTS-Anlagen in Kombination mit Zukunftstechnologien zur Beschleunigung der Wirkstoffforschung eingesetzt werden.

Die Stadt Hamburg unterstützte den Ausbau mit vier Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der Maßnahme REACT-EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe). Ziel von REACT-EU ist die Krisenbewältigung im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie. Der Zuschuss wurde Anfang 2022 von der Hamburgischen Investitions- und Förderbank bewilligt.

Evotec nutzt die neuen Anlagen unter anderem, um die Forschung und Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung von Viruserkrankungen wie COVID-19 zu beschleunigen. Daran arbeitet das Unternehmen sowohl eigenständig als auch in Kooperationen mit internationalen und regionalen Partnern. Die Anlagen werden außerdem für Projekte der globalen Netzwerkinitiative PRROTECT (Pandemic Preparedness and Rapid RespOnse TEChnology plaTform) genutzt, in deren Rahmen neue Therapeutika gegen Viren mit hohem Pandemierisiko partnerschaftlich erforscht und entwickelt werden. 

Am Hauptsitz von Evotec in Hamburg wird derzeit ein neues Laborgebäude errichtet. Das 12.000 Quadratmeter große Gebäude soll vor allem für Labore für die innovative Forschung mit menschlichen induzierten pluripotenten Stammzellen ("iPSCs") genutzt werden. Diese vielseitigen Zellen bieten die Möglichkeit, Arzneimittel in menschlichen Zellmodellen zu testen. Die Erweiterung wird voraussichtlich im Jahr 2024 abgeschlossen sein.

Dr. Werner Lanthaler, Chief Executive Officer von Evotec, kommentierte: „Wir fühlen uns geehrt, von der Stadt Hamburg und der IFB Hamburg für eine Förderung aus dem EFRE/REACT-EU-Programm ausgewählt worden zu sein. Die Erweiterung unserer HTS-Anlagen in Hamburg, die seit Anfang 2023 in Betrieb sind, zusammen mit unseren bestehenden Anlagen an Evotecs zweitem HTS-Standort in Toulouse, ermöglicht es uns, unsere eigene Forschung auszubauen und noch mehr Partner zu bedienen, um Hamburg als Wirtschafts- und Forschungsstandort zu stärken.”

Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft und Innovation: „Vor nicht allzu langer Zeit haben wir noch erlebt, wie uns Covid-19 global vor riesige Probleme stellte – heute wird hier an Lösungen für dieses und vergleichbare Probleme der Zukunft geforscht. Ich bin tief beeindruckt, mit welcher Innovationskraft die Hamburger Firma Evotec Forschung und Entwicklung auf Weltniveau vorantreibt. Der Bereich Life Sciences spielt für die Wirtschaft in der Metropolregion eine wichtige Rolle: Zahlreiche Weltmarktführer, aber auch kleine und mittlere Unternehmen aus Medizintechnik, Biotech und Pharma leisten von hier aus einen Beitrag für die weltweite Gesundheitsversorgung.”

Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der Hamburgischen Investitions- und Förderbank, fügte hinzu: „Mit der Erweiterung der Evotec-Forschungsanlagen tragen die europäischen EFRE-/REACT-EU-Mittel dazu bei, dass wir durch eine beschleunigte Medikamentenentwicklung auf mögliche zukünftige Pandemien besser vorbereitet sind. Darüber hinaus werden dank der Förderung der Innovationsstandort Hamburg weiter ausgebaut und neue hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Hansestadt entstehen.”

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