Der Entwicklungsschwerpunkt dieser innovativen lernfähigen Systeme liegt auf der Gestaltung völlig neuer Mensch-Technik-Interaktionen zwischen den Betroffenen und ihren Implantaten sowie dem behandelnden Arzt. Ethische, rechtliche und soziale Fragen werden dabei während der gesamten Entwicklungsphase berücksichtigt. Das Projekt wird eine möglichst universelle Basistechnologie für eine Vielzahl medizinischer Anwendungen generieren. Zu ihnen gehören die Unterdrückung des Tinnitus, die teilweise Wiederherstellung von Greiffunktionen der Hand und die Behandlung von gastrointestinalen Motilitätsstörungen.
Diese neue Generation von Implantaten kann erstmals größere zusammenhängende Gewebeabschnitte und Organe in ihrer Gesamtheit berücksichtigen. Zudem werden Patienten dazu befähigt, ihre Therapie selber mitzugestalten. Auf diese Weise wird die Versorgung der Betroffenen spürbar verbessert und ihre Lebensqualität entscheidend erhöht.
Erste Anwendungsfelder sind die Wiedermobilisierung von Armen und Händen nach einer Querschnittslähmung, Suppression von Tinnitus und Darm Motilität bei Verdauungsstörungen. Die vernetzten INTAKT Implantate können hier Lösungsansätze bieten. Behandelnde Ärzte und Patienten sollen über sichere Schnittstellen mit dem Implantat-Netzwerk kommunizieren können - und die Behandlung so optimal auf die aktuellen Bedürfnisse abstimmen.
soventec leitet in dem Verbund das Teilthema Mensch-Maschine-Interaktion.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Weitere News
BNITM: Auszeichnung für die Erforschung schwerer Infektionskrankheiten
Prof. Dr. Jürgen May vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) erhält heute den „Memento Preis für vernachlässigte Krankheiten“. Die Jury würdigt durch den mit ...
Weiterlesen …
UKE-Forscher identifizieren molekulare Schalter bei der Immunabwehr von Borrelien
Lyme-Borreliose ist eine durch Zecken übertragene Erkrankung, die Haut, Gelenke und Nervensystem von Patienten betreffen kann. Ihr Verursacher ist das Bakterium Borrelia burgdorferi. Eine ...
Weiterlesen …BMBF fördert Therapie-Forschung am UKSH
Ein Wirkstoff kann nur etwas ausrichten, wenn er auch dorthin gelangt, wo er wirken soll. In der Gentherapie werden daher Therapeutika, die „defekte“ Gene ersetzen ...
Weiterlesen …