UKE-Wissenschaftler entdecken neuen Signalweg für das Überleben von Nervenzellen

Nervenzellen benötigen kontinuierlich Signale, um im komplexen Netzwerk der Zell-Verschaltungen im Gehirn funktionstüchtig zu bleiben. Wissenschaftler des Zentrums für Molekulare Neurobiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben mit Forschern der Universitäten Bochum und Hamburg einen neuen Signalweg für das Überleben von Nervenzellen entdeckt. Die Erkenntnisse werfen ein neues Licht auf Prozesse, die zu Morbus Parkinson führen können, und unterstützen die Entwicklung möglicher neuer Therapieformen gegen das bisher unheilbare Leiden. Die Forschungsresultate sind jetzt in der renommierten Wissenschaftszeitschrift The Journal of Clinical Investigation veröffentlich worden. Die sogenannten dopaminergen Nervenzellen, die bei Parkinson-Patienten absterben, bilden den Botenstoff Dopamin und sind mit vielen anderen Gehirnbereichen verschaltet. Dopaminerge Nervenzellen benötigen viel Energie, die vor allem durch die Kraftwerke der Zellen, die sogenannten Mitochondrien, bereitgestellt wird. „Ein ganzes Netzwerk an Proteinen kümmert sich in jeder Zelle um die Integrität und Funktionalität der Mitochondrien, um den Energiehaushalt und das Überleben sicherzustellen“, erläutert Priv.-Doz. Dr. Edgar Kramer, Studienleiter und Forschergruppenleiter im Zentrum für Molekulare Neurobiologie (ZMNH) des UKE. Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.
Quelle: www.zmnh.uni-hamburg.de/ | © ZMNH, University of Hamburg - © ZMNH, University of Hamburg

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