Dieser Frage ist Life Science Nord in den vergangenen Wochen im Rahmen einer Umfrage an die Unternehmen und Einrichtungen der industriellen Gesundheitswirtschaft in Hamburg und Schleswig-Holstein nachgegangen.
Ziel war es, eine Momentaufnahme der aktuellen Situation innerhalb der Branche zu erhalten. Was sind die hauptsächlichen Herausforderungen? Führt die Pandemie zu einem Umschwenken der Unternehmen, was angebotene Produkte und Dienstleistungen betrifft?
Insgesamt haben 163 Teilnehmer auf Geschäftsführungsebene an der persönlichen Befragung teilgenommen. Dies sind die zentralen Ergebnisse:
- Rund 80% der befragten Unternehmen spüren mittel bis sehr intensive Auswirkungen der Corona-Pandemie
- Der Umsatz ist bei rund 80% der befragten Unternehmen zurückgegangen, bei einem Drittel sogar um mehr als 50%
- Die Liquidität des Unternehmens und die Sicherung der Lieferketten sind die Hauptherausforderungen
- Fast die Hälfte der Unternehmen bietet Produkte oder Dienstleistungen an, die für die Bekämpfung der Corona-Pandemie eingesetzt werden können, oder plant dies. Bei rund 20 der Unternehmen führt dies bereits zu einem Umsatzgewinn.
Starker Zusammenhalt im Cluster
Darüber hinaus zeichnet sich eine Tendenz dazu ab, andere Unternehmen durch Kooperationsangebote zu unterstützen. „Die zahlreichen Kooperationsangebote spiegeln einmal mehr den hohen Grad an Zusammenhalt im Cluster wider,“ fasst Life Science Nord Clustermanager Hinrich Habeck zusammen. „Wir werden diesen Input aktiv in unsere Beratungs- und Vernetzungsarbeit einbringen.“ Die Umfrage helfe dem Clustermanagement außerdem bei der bedarfsgerechten Ausrichtung der Hilfs- und Unterstützungsangebote und könne auch den Landesregierungen als wichtige Informationsgrundlage dienen.
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