ZEISS und Mindpeak kooperieren

Gemeinsame Optimierung von Multiplex-Immunfluoreszenz-Lösungen (mIF) für die Pathologie

ZEISS kooperiert mit Mindpeak, einem Pionier im Bereich KI-gestützter Pathologielösungen, um eine integrierte Multiplex-Immunfluoreszenz (mIF)-Lösung zu entwickeln, die Pathologen in den Bereichen Forschung, Diagnostik und klinische Anwendungen unterstützt.

Umfassende mIF-Lösung für Pathologie basierend auf Mikroskopie und KI (Bild: Mindpeak/ZEISS)
Umfassende mIF-Lösung für Pathologie basierend auf Mikroskopie und KI (Bild: Mindpeak/ZEISS)

Die Expertise von Mindpeak in der KI-basierten Bildanalyse von pathologischem Gewebe, insbesondere durch etablierte Algorithmen für klinische Routineanwendungen, ergänzt die fortschrittlichen Instrumente und Software von ZEISS für Forschungsanwendungen von mIF. Die gemeinsame Lösung wird die bestehenden Angebote beider Unternehmen integrieren, um den Wert für die Nutzer zu erhöhen und mehrere Marktsegmente zu adressieren, darunter in der Forschung bei der Bereitstellung fortschrittlicher mIF-Werkzeuge für die wissenschaftliche Erforschung. Außerdem in der Entwicklung von Diagnostika (Dx) und Companion Diagnostics (CDx) bei der Förderung von Initiativen zur personalisierten Medizin, und in der klinischen Routine mit zuverlässigen, KI-gestützten Werkzeugen für alltägliche pathologische Untersuchungen.

„Das etablierte Produktportfolio von Mindpeak an klinischen KI-Algorithmen, das Pathologen derzeit bei der Beurteilung von immunhistochemischen (IHC), Hämatoxylin- und Eosin-gefärbten (H&E) Objektträgern unterstützt, wird im Rahmen dieser vielversprechenden Partnerschaft auf mIF ausgeweitet“, so Felix Faber, CEO von Mindpeak. „Wir freuen uns, unsere Expertise in der KI-Pathologie mit den Instrumenten von ZEISS zu kombinieren, um einen optimierten Workflow vom Objektträger bis zum Bericht für unsere Kunden zu schaffen.“

„Wir bei ZEISS sind bestrebt, Innovationen bei Bildgebungslösungen voranzutreiben, die die Lücke zwischen Forschung und klinischen Anwendungen schließen. Die Zusammenarbeit mit Mindpeak ist ein wichtiger Meilenstein bei der Weiterentwicklung von Arbeitsabläufen in der translationalen und klinischen Pathologie“, sagt Michael Albiez, Leiter ZEISS Research Microscopy Solutions. „Gemeinsam führen wir eine integrierte Lösung ein, die mIF-Workflows vereinfacht und die Reproduzierbarkeit verbessert, um den sich entwickelnden Anforderungen sowohl in der translationalen Forschung als auch im klinischen Umfeld gerecht zu werden. Durch die Kombination der Bildgebungsexpertise von ZEISS mit der KI-gesteuerten Analytik von Mindpeak wollen wir Forschern und Klinikern ermöglichen, tiefere Einblicke mit höherer Effizienz und Präzision zu gewinnen.“

Die Partnerschaft bündelt komplementäre Kompetenzen und hilft beiden Unternehmen dabei, den wachsenden mIF-Markt zu erschließen.

Weitere News

DFKI-Wissenschaftlerin Natascha Koch erläutert Digitalisierungsminister Dirk Schrödter ihre aktuelle Forschungsarbeit (Foto: Jimmy Dao Sheng Liu / DFKI)
DFKI-Wissenschaftlerin Natascha Koch erläutert Digitalisierungsminister Dirk Schrödter ihre aktuelle Forschungsarbeit (Foto: Jimmy Dao Sheng Liu / DFKI)

Einweihung der neuen Büro-Räume des DFKI-Labors

Dirk Schrödter, Minister und Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, sowie zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sind zur feierlichen Einweihung der neuen Räumlichkeiten ...

Weiterlesen …
Gemeinsam für das Verbundprojekt APONA: Dr. Mattis Hartwig, Geschäftsführer singularIT GmbH, Digitalisierungsminister Dirk Schrödter, Dr. Sebastian Wolfrum, Leiter der Interdisziplinären Notaufnahme des UKSH, Campus Lübeck, Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Ka
Gemeinsam für das Verbundprojekt APONA: Dr. Mattis Hartwig, Geschäftsführer singularIT GmbH, Digitalisierungsminister Dirk Schrödter, Dr. Sebastian Wolfrum, Leiter der Interdisziplinären Notaufnahme des UKSH, Campus Lübeck, Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach, Präsidentin der Universität zu Lübeck, und Prof. Dr. Ralf Möller, Wissenschaftlicher Direktor des Forschungsbereichs Stochastische Relationale KI im Gesundheitswesen am DFKI und Direktor des Instituts für Informationssysteme der Universität zu Lübeck (v. l.) (Foto: UKSH)

KI-Technologie zur Optimierung der Notfallversorgung

Die Zahl der Patientinnen und Patienten in den Notaufnahmen des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) ist wie im gesamten Bundesgebiet in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. Die ...

Weiterlesen …
FUSE-AI startet den weltweiten Vertrieb im Rahmen des G20 Digital Innovation Network in Indonesien. (Bild: © FUSE_AI)

FUSE-AI startet durch

Das G20 Digital Innovation Network ist ein hochkarätiges Forum zum Wissensaustausch, zur Förderung von Diskussionen und zum Aufbau von Partnerschaften zwischen globalen Innovationsakteuren. Es soll ...

Weiterlesen …