Zusammenarbeit mit japanischen Wissenschaftlern aus Kobe feierlich gestartet

Mit einem Festakt wurde am 4. Dezember 2017 eine deutsch-japanische Forschungskooperation mit Wissenschaftlern aus Kobe begonnen. Das Center for Collaborative research in NeuroScience (C-CNS) ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Abteilung Translationale Medizin und Zelltechnologie der Fraunhofer EMB in Lübeck und der Abteilung für Regenerative Medizin des renommierten Institute for Biomedical Research and Innovation in Kobe, Japan. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt den Aufbau einer Forschungspräsenz zur kooperativen neurowissenschaftlichen Forschung mit Fördermitteln. Der Leiter der Fraunhofer-Abteilung, Prof. Dr. Dr. Johannes Boltze, war zur Eröffnungsfeier nach Kobe gereist. Zusammen mit seinem japanischen Kollegen, Prof. Dr. Akihiko Taguchi, unterzeichnete er das Gründungszertifikat. Gemeinsam werden die Wissenschaftler beider Teams die Rolle chronischer Entzündungen bei der Entstehung von Hirnerkrankungen erforschen. Darüber hinaus versteht sich das C-CNS als Technologie-Botschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Zusammenarbeit zwischen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft beider Länder aktiv zu fördern und zu unterstützen. "Zum biomedizinischen Innovationscluster am Standort Kobe gehören Spitzenforschungseinrichtungen mit international ausgewiesener Expertise, der Standort Kobe ist einer der größten und besten dieser Art weltweit", berichtet Boltze. "Die gemeinsame themenbezogene Forschung zu chronischer Entzündung und Neurodegeneration wird wertvolle Impulse für die angewandte biomedizinische Forschung in Deutschland und Japan liefern". Das C-CNS leistet damit auch einen wertvollen Beitrag für die bestehende Zusammenarbeit zwischen Schleswig-Holstein und der japanischen Präfektur Hyogo, deren Verwaltungssitz Kobe ist. Weitere Kooperationsziele der Initiative sind darüber hinaus die Sichtbarkeit der norddeutschen Wissenschafts- und Wirtschaftsexzellenz in Japan zu erhöhen und durch die Bereitstellung der kombinierten Expertise an Partner aus Industrie und Wissenschaft Innovationen zu beschleunigen. Boltze sieht hervorragende Perspektiven: "Wir wollen mit dem Zentrum neue diagnostische und therapeutische Ansätze bis hin zur Frühphasenprüfung entwickeln und gleichzeitig unsere norddeutschen Kollegen und Partner dabei unterstützen, mit Kobe einen der dynamischsten und größten Biotechnologiestandorte der Welt kennenzulernen". In Japan war das Interesse an der Forschungskooperation bereits enorm: Zu den Gründungsfeierlichkeiten im Portopia Hotel in Kobe kamen weit mehr Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Stadt Kobe als erwartet, um sich über das C-CNS zu informieren. Quelle: Pressemitteilung Fraunhofer EMB vom 04.12.2017, https://www.emb.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/forschungskooperation-mit-japan.html

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