Medizintechnik im Norden

Operationsroboter im Lübeck Innovation Hub for Robotic Surgery (LIROS) beim Fraunhofer IMTE, Lübeck

Das Medizintechnik-Ökosystem im Norden

Wo Tradition und Innovation Hand in Hand gehen – auf diese Formel lässt sich die Medtech-Branche in Hamburg und Schleswig-Holstein plakativ zusammenfassen. Schleswig-Holstein und Hamburg sind die Heimat weltweit anerkannter und traditionsreicher Unternehmen der Medizin­technik wie Philips oder Olympus, die kontinuierlich dazu beitragen neue Impulse für die globale Gesundheitsversorgung zu geben.

In Norddeutschland stellen global agierende Unternehmen wie LINK, Johnson & Johnson Medical, Söring oder WEINMANN Medizinprodukte für den Weltmarkt her. Und das mitunter seit über 100 Jahren. Die heute von Philips entwickelten Lösung zur Bildgebung nahmen ihren Anfang mit der Gründung des Hamburger Unternehmens C.H.F. Müller Röntgenwerk im Jahr 1896.

Internationale Strahlkraft

Medtech-Produkte und -Lösungen kommen heute nicht nur in Gesundheits- und Forschungseinrichtungen weltweit zum Einsatz. Die beiden nördlichsten deutschen Bundesländer werden auch zunehmend zum Anziehungspunkt für international Führende Medtech-Unternehmen, die sich bei der Suche nach einem europäischen Standbein in der
Life-Science-Nord-Region ansiedeln.

OP-Robotik und KI – der Norden schreitet voran

Aus der Vielfältigkeit der norddeutschen Medtech-Industrie besondere Highlights hervorzuheben, ist bei all den großartigen Innovationen und Ideen nicht einfach. Ein Themenfeld, dass in Hamburg und Schleswig-Holstein ganz oben auf der Innovationsagenda steht – und zwar sowohl in der Forschung und Lehre als auch in der Produktentwicklung – ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz. Hier wird der Norden mit Blick auf KI-gestützte Anwen­dungen mit Nachdruck zum Hotspot mit überregionaler Strahlkraft. Gleiches gilt auch für den Einsatz von Robotik im OP. Führende Entwickler und Forschungseinrichtungen haben Ihren Sitz in der Clusterregion.

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Für Akteure in Norddeutschland stehen Maja Thies als Ansprechpartnerin für Medizinprodukte und Gerald Breuninger für Fragen rund um die In-vitro-Diagnostik bereit. (Bilder: TÜV Rheinland)
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Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutlich: Die Frage ist nicht mehr, ob KI im Gesundheitswesen eingesetzt wird, sondern wie schnell und unter welchen Bedingungen sie in den Regelbetrieb überführt werden kann. (Grafik: KI-generiert mithilfe von ChatGPT)
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Eröffnung der 21. Life Science Studierendentagung durch Wirtschaftssenatorin Maryam Blumenthal (Bild:Gelhausen/Bundeswehr/HSU/UniBwH)
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