WHX Dubai: Norddeutsche Healthcare-Lösungen im Rampenlicht

WHX Dubai: Norddeutsche Healthcare-Lösungen im Rampenlicht

Der Countdown läuft: In knapp vier Monaten öffnet die weltgrößte Messe für das Gesundheitswesen in Dubai ihre Tore. Vom 9. bis 12. Februar 2026 wird das Dubai Exhibition Centre zum Schauplatz für Medizintechnik-Innovationen aus der ganzen Welt. Wieder dabei ist der Norddeutsche Gemeinschaftsstand, organisiert von Life Science Nord. Auf einer Rekord-Ausstellungsfläche von 150 m² präsentieren bis zu 16 Unternehmen aus Hamburg und Schleswig-Holstein ihr Know-how einer internationalen Fachwelt.

Seit nunmehr 50 Jahren trifft sich die Medizintechnikbranche in Dubai, um neueste Trends vorzustellen. Gestartet als lokale Ausstellung, hat sich die einstige Arab Health Dubai zu einer der bedeutendsten internationalen Veranstaltungen im Gesundheitswesen entwickelt. Das 50-jährige Jubiläum im vergangenen Jahr wurde daher zum Anlass genommen, um die wichtigste Medizintechnikmesse im Nahen Osten umzubenennen – in World Health Expo Dubai. Auch räumlich hat sich die Leitmesse den neuen Anforderungen angepasst: Im kommenden Jahr wird die Weltleitmesse zum ersten Mal im Dubai Exhibition Centre (DEC) stattfinden – nur 300 Meter vom einstigen Expo-Gelände entfernt.

World Health Expo Dubai

9-12 Februar 2026
Dubai Exhibition Centre (DEC)
www.worldhealthexpo.com

Haben Sie Interesse an einer Teilnahme auf dem Norddeutschen Gemeinschaftsstand?
Kontaktieren Sie Markus Kräutner:
Tel.: +49 40 593 62 61- 16
E-Mail: kraeutner@lifesciencenord.de

Mehr als 4.300 Aussteller aus 180 Ländern sowie 110.000 Fachleute aus dem Gesundheitswesen werden vom 9. bis 12. Februar 2026 auf der WHX Dubai erwartet und das Neueste aus Diagnostik, Therapie, Gesundheitsvor- und ‑nachsorge sowie IT-Lösungen präsentieren – darunter auch zahlreiche Aussteller aus Hamburg und Schleswig-Holstein.

Norddeutscher Gemeinschaftsstand: Gemeinsam stark seit zwei Dekaden

Seit mittlerweile zwei Jahrzehnten bietet der Norddeutsche Gemeinschaftsstand – konzipiert und organisiert von Life Science Nord – eine ideale und zugleich kostengünstige „All-Inclusive“-Vertriebsplattform. Sie stellt Unternehmen aus der Region ins internationale Rampenlicht und stärkt so die Sichtbarkeit Norddeutschlands als Medtech- und Healthcare-Standort.

Der „Norddeutsche Gemeinschaftsstand“ auf der WHX Dubai 2024.
Quelle: Life Science Nord

„Für Hamburg ist die World Health Expo Dubai eine ideale Plattform, um die Innovationskraft unseres Standortes und insbesondere unserer Medizintechnik-Branche international sichtbar zu machen und gezielt neue Märkte in der Golfregion zu erschließen“, so Corinna Nienstedt, Leiterin des Staatsamtes in der Senatskanzlei Hamburg. „Gleichzeitig bietet die Veranstaltung eine sehr gute Gelegenheit, auch die politischen Beziehungen zwischen Hamburg und den Vereinigten Arabischen Emiraten nachhaltig zu pflegen und den strategischen Dialog in vielen Bereichen auszubauen.“

Für Hamburg ist die World Health Expo Dubai eine ideale Plattform, um die Innovationskraft unseres Standortes und insbesondere unserer Medizintechnik-Branche international sichtbar zu machen und gezielt neue Märkte in der Golfregion zu erschließen.

Corinna Nienstedt, Leiterin des Staatsamtes in der Senatskanzlei Hamburg

Norddeutschland international sichtbar machen

Die Hamburger Senatskanzlei und die Handelskammer Hamburg gehören zu den Unterstützern des Norddeutschen Gemeinschaftsstandes. Die Messe in Dubai gilt als wichtige „Außenhandelsmaßnahme“ und „Ankerprojekt“ für die Sichtbarkeit Norddeutschlands in den Ländern des Nahen Ostens. „Die Fokussierung auf Zukunftsthemen in Dubai ist ein Vorbild für uns und unsere Standortstrategie Hamburg 2040“, sagt der Hauptgeschäftsführer der Handelskammer, Dr. Malte Heyne. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Norddeutschland seien der „perfekte Partner, um das wirtschaftliche Potenzial der Standorte voll auszuschöpfen“.

Für die starke norddeutsche Medizintechnikbranche dürfte der Wert des Norddeutschen Gemeinschaftsstands auch in den kommenden Jahren weiterwachsen.

Dr. Malte Heyne, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg

Gemeinschaftsstand bietet flexible Flächen

Im kommenden Jahr wird der Norddeutsche Gemeinschaftsstand Branchenvertretern auf der WHX Dubai nun noch mehr Raum zur Präsentation bieten. „Mit 150 m² erreichen wir eine Rekordgröße bei der Ausstellungsfläche“, sagt Markus Kräutner, Messeverantwortlicher bei LSN. Und die Nachfrage ist groß. Insgesamt bietet der Stand Platz für circa 16 Aussteller. Nach Angaben von Markus Kräutner ist bereits ein Großteil der Fläche vergeben. „Aber wir haben noch Standflächen zur Verfügung“. Vom kompakten „Infocounter“ mit einer Größe von ca. 2,5m² bis zu sehr großen Flächen bietet der Norddeutsche Gemeinschaftsstand verschiedene Beteiligungsoptionen.

Der Norddeutsche Gemeinschaftsstand bietet ausstellenden Unternehmen Raum für Austausch, wie hier zum Beispiel 2024 mit (v.r.) Markus Kräutner, Life Science Nord, Sybille Pfaff, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland, Kirsten Staab, Direktorin der Hamburger Repräsentanz in Dubai, Stefan Matz, Bereichsleiter Internationale Investitionen, Hamburg Invest und Dr. Doris Hillger, Leiterin Außenwirtschaft der HK Hamburg, und natürlich zahlreiche neue Geschäftskontakte.
Quelle: Life Science Nord

Neue Player auf der norddeutschen Messeinsel

Auch neuen Unternehmen der Branche ermöglicht LSN mit dem Gemeinschaftsstand einen leichten Einstieg, um in Dubai globale Präsenz zu zeigen und sich zu vernetzen. Gleiches gilt für Firmen, die bislang einen eigenen Stand auf der Messe hatten. So wird etwa die Firma WEINMANN Emergency Medical Technology GmbH & Co. im kommenden Jahr erstmals den norddeutschen Gemeinschaftsstand als Plattform nutzen, nachdem die Notfallmedizin-Spezialisten aus Hamburg in den vergangenen Jahren mit einer eigenen Präsenz vor Ort waren. „Wir nutzen den Moment des Aufbruchs bewusst für eine stärkere Sichtbarkeit im norddeutschen Verbund. Als Unternehmen mit Wurzeln in Norddeutschland ist uns die regionale Vernetzung ebenso wichtig wie der globale Austausch – beides verbindet sich auf dem Norddeutschen Gemeinschaftsstand in idealer Weise“, so André Schulte, Geschäftsführer der Firma WEINMANN. Mit einer Standfläche von 27 m² zählt das auf Notfallmedizin spezialisierte Hamburger Unternehmen aktuell zu den größten Mietern.

Für uns bedeutet die Messe nicht nur Kundennähe und Markterweiterung, sondern auch die Möglichkeit, Impulse für unsere eigene Innovationsstrategie mitzunehmen.

André Schulte, CEO, WEINMANN Emergency Medical Technology GmbH + Co. KG

Neue Impulse für Medizintechnik-Innovationen

Für Unternehmen wie WEINMANN ist die WHX Dubai nicht nur ein Ort, ihr Know-how einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Sie ist eine Plattform, um mit Kunden ins Gespräch zu kommen, neue Märkte zu erschließen sowie Kontakte zu Entscheidern aus dem Gesundheitswesen, zu Regierungsvertretern und Distributoren aufzunehmen. Aber nicht nur das: „Für uns bedeutet die Messe auch die Möglichkeit, Impulse für unsere eigene Innovationsstrategie mitzunehmen“, betont Schulte. „Sie ist ein Ort, an dem wir unsere Mission – lebensrettende Medizintechnik weltweit verfügbar zu machen – konsequent vorantreiben können.“

Mit Lösungen wie dem MEDUVENT Standard zeigt WEINMANN Jahr für Jahr modernste Beatmungstechnologie für den weltweiten Rettungseinsatz auf der Weltleitmesse in Dubai
Copyright: WEINMANN

Gelegenheit zum Netzwerken bietet traditionell auch der Empfang auf dem Gemeinschaftsstand am ersten Messetag. „Der Norddeutsche Gemeinschaftsstand, das starke Netzwerk der norddeutschen Aussteller und die enge Kooperation mit der Hamburg Repräsentanz vor Ort erleichtern Unternehmen, die neu auf der Messe und im Markt unterwegs sind, den Einstieg erheblich“, betont Kirsten Staab, Leiterin der Hamburger Repräsentanz in Dubai. Die Chance für Unternehmen, mit Vertretern der Gesundheitsbranche in Dubai ins Gespräch zu kommen, bietet auch der „Norddeutsche Abendempfang“, der von beteiligten Partnerinstitutionen alljährlich ausgerichtet wird.

Insbesondere in Zeiten verschärfter Visaregularien bietet die WHX Dubai eine ideale Plattform für deutsche Unternehmen und ihre potenziellen Kunden aus der Region bis hin nach Fernost, sich zu vernetzen und globale Präsenz zu zeigen.

Kirsten Staab, Leiterin der Hamburger Repräsentanz in Dubai
Ein Ort zum Kennenlernen und Vernetzen: Der „Norddeutsche Abend“ im Rahmen der WHX Dubai.
Quelle: Armil Veloso

Ein wichtiger Handelspartner für Norddeutschland

Dr. Malte Heyne, Chef der Handelskammer Hamburg, ist daher überzeugt: „Für die starke norddeutsche Medizintechnikbranche dürfte der Wert des Norddeutschen Gemeinschaftsstands – übrigens ein Format gemeinsamer Außenwirtschaftsförderung – auch in den kommenden Jahren weiterwachsen.“
Auch abseits der WHX pflegen Hamburg und Dubai enge wirtschaftliche Beziehungen, von denen die norddeutsche Gesundheitsbranche profitiert. Erst im Mai wurde zwischen der Handelskammer Hamburg und der Dubai Future Foundation (DFF) eine Vereinbarung zur strategischen Kooperation unterzeichnet, um Innovationen und Start-ups zu fördern.

Veranstaltungen wie die WHX Dubai tragen dazu bei, tragfähige Brücken zwischen Norddeutschland und dem Nahen Osten zu schlagen – so unterschiedlich diese beiden Regionen auch sein mögen. Wer genauer hinsieht, entdeckt auch viele Gemeinsamkeiten!

Sybille Pfaff, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Dubai

„Die Vereinigten Arabischen Emirate sind der wichtigste Handelspartner der Bundesrepublik Deutschland in der MENA-Region (Middle East and North Africa) – nicht zuletzt im Bereich Gesundheit und Medizintechnologie“, sagt Sybille Pfaff, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Dubai. „Umso bedeutsamer ist die kontinuierliche norddeutsche Präsenz sowie der deutschen Bundesländer insgesamt auf der World Health Expo Dubai – nicht nur für die internationale Sichtbarkeit der regionalen Gesundheitswirtschaft, sondern auch für den gezielten Ausbau wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Kooperationen.“

Text: Beatrix Boldt

Beitragsbild: Informa Markets, Organisers of WHX Dubai (formerly Arab Health)

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